Aktuelle Ergebnisse: Messung der Handgreifkraft

Epidemiologische Studien der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Handgreifkraft ein einfach zu ermittelndes Gesundheitsmaß ist, das eine sinnvolle Ergänzung zur Selbsteinschätzung des berichteten Gesundheitszustandes darstellt. Bei 1884 Jugendlichen der GINI-Studie, 977 Mädchen und 907 Jungen, wurde die Greifkraft beider Hände mittels eines Dynamometers gemessen. Bei den Mädchen beträgt die maximale Greifkraft der dominanten Hand im Mittel 28 kg, bei den Jungen 37 kg (siehe Abbildung).

Die Handkraft variiert bei den Jugendlichen deutlich, bei den Jungen zwischen 13 und 68 kg, Mädchen zeigen eine etwas geringere Variation, die zwischen 15 und 46 kg liegt. Die dominante Hand ist stärker und hat bei Mädchen im Mittel eine um 2,5 kg höhere Greifkraft; entsprechend der größeren Handgreifkraft ist die Differenz bei den Jungen mit 3,0 kg etwas höher (siehe Abbildung).

Je höher die in der BIA-Messung ermittelte Muskelmasse war, umso größer war die Handgreifkraft.