Aktuelle Ergebnisse: Messung der Lungenfunktion - Spirometrie

Im Rahmen der klinischen Untersuchung wurde die Leistungsfähigkeit der Lunge bei nahezu 1900 Jugendlichen mittels des Atemstoßtestes erfasst. Hierbei wird das Volumen, das nach maximaler Einatmung schlagartig, in einem Atemstoß innerhalb von einer Sekunde ausgeatmet werden kann, bestimmt, welches auch als Einsekundenkapazität (FEV1) bezeichnet wird. Das insgesamt ausgeatmete Volumen (FVC) charakterisiert die Lungengröße. Beide Größen sind ein wichtiges Maß zur Beurteilung der Atemwegsweite, die zur Diagnose und Verlaufskontrolle von Asthma herangezogen werden. Sind die Atemwege verengt, wird die Erweiterung durch Inhalation eines Medikamentes (Bronchodilatators) geprüft. Die meisten Jugendlichen, 80%, hatten eine normale, 20% jedoch eine leicht eingeschränkte Lungenfunktion. Wie bei vielen biologischen Parametern findet man bei der Lungenfunktion auch eine deutliche Variation der Werte, das maximal atembare Lungenvolumen (FVC) lag bei Mädchen zwischen 2 und 5,3 Litern und bei Jungen zwischen 2,7 und 7,5 Litern. Das Volumen hängt vor allem vom Geschlecht (Jungen haben eine etwas größere Lunge), der Körpergröße und dem Alter ab.

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