Aktuelle Ergebnisse: Straßenlärm und Verhaltensauffälligkeiten

Ein Wohnort mit hoher Belastung durch Straßenverkehrslärm ist möglicherweise mit einem erhöhten Risiko für das Auftreten von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern verbunden. Dies ist das Ergebnis einer Analyse, an der fast 600 TeilnehmerInnen der GINI-Studie beteiligt waren, welche im Alter von 10 Jahren in München wohnten. Für das Jahr 2007 wurde durch die Stadt München eine Lärmkarte erstellt (http://maps.muenchen.de/rgu/laermminderungsplan). Basierend auf diesen modellierten Straßenlärmdaten konnten jeweils ein Lärmpegel an der lautesten und leisesten Fassade der Wohngebäude geschätzt werden. Zwei verschiedene Lärmindizes waren verfügbar, welche die Lärmbelastung über einen ganzen Tag (24h) bzw. nur während der Nachtstunden widerspiegeln. Verhaltensauffälligkeiten bei den 10-jährigen Kindern wurden anhand von Fragen zu Stärken und Schwächen (z.B. zu Hyperaktivität) erhoben. Es zeigte sich, dass Kinder, welche an stärker lärmbelasteten Straßen wohnen, ein höheres Risiko für das Auftreten von Verhaltens- und Aufmerksamkeitsproblemen hatten. Des Weiteren ging ein höherer nächtlicher Straßenverkehrslärmpegel mit einem vermehrten Auftreten von Schlafproblemen einher.

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